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DIY schnell und kostengünstig: Mit Microsoft Word in fünf Schritten zur selbstgedruckten Visitenkarte

Eine Visitenkarte ist ein wichtiges Marketingtool: Zu jedem Gespräch, auf jeder Messe – überall, wo ihr auf potenzielle Kooperationspartner trefft – braucht ihr einen kleinen Reminder, wie ihr erreichbar seid. Doch bevor ihr jetzt hunderte Karten teuer drucken lasst – hier eine Anleitung für die schnelle Visitenkarte im DIY Style.

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Als Gründer müsst ihr an allen Ecken sparen – besonders in der Anfangszeit ist das Geld meistens knapp. Da können selbst die etwa 150 Euro für einen Satz Visitenkarten das Budget sprengen. Außerdem nützen euch die Stückzahlen von mehreren Hundert nichts – wenn die Daten darauf sowieso nur für kurze Zeit richtig sind. Wie wäre es also mit einer Visitenkarte im Do it yourself-Style: Hierfür ist auch keine teure Bildbearbeitungssoftware erforderlich, denn Microsoft Word bietet eine ganze Menge Tools und Vorlagen, um Visitenkarten selber zu erstellen und auch auszudrucken. Mit den Vorlagen ist es sehr einfach und wer möchte, kann mit einem eingefügten Logo der Visitenkarte auch noch ein individuelles Aussehen verleihen. Die Druckvorlagen müssen lediglich um einige Informationen, wie etwa dem Namen des Unternehmens, der Anschrift und E-Mailaddresse, ergänzt werden. In unserer folgenden Schritt für Schritt Anleitung haben wir die Erstellung leicht verständlich zusammengefasst.

Schritt 1: Vorlage für Visitenkarte mit Microsoft Word laden

Startet Microsoft Word und öffnet mit einem Klick auf die Registerkarte „Datei“ und danach auf „Neu“ ein leeres Dokument. Dadurch öffnet sich der Vorlagenmanager, aus dem ihr die gewünschte Vorlage auswählen könnt. Rechts gibt es übrigens zur besseren Ansicht eine vergrößerte Vorschau zu jeder Vorlage. Einfacher geht es allerdings, wenn ihr in der Suchleiste nach „Visitenkarten“ filtern. Hier sollten euch mehr als 50 verschiedene Vorlagen angezeigt werden, aus denen ihr auswählen könnt. Die Vorlage dient nur als Grundlage und lässt sich leicht verändern. Achtet bei der Wahl der Vorlage darauf, dass diese mit der Größe des von euch verwendeten Papiers übereinstimmt. Dann ist der Druck einfacher und muss nicht extra noch einmal formatiert werden. Mit einem Klick wählt ihr eine der Vorlagen aus, welche danach gelb hinterlegt angezeigt wird. Klickt danach auf den Download Button. Hierfür ist eine Internetverbindung erforderlich.

Tipp: Eine genaue Anleitung hierfür stellt auch der Microsoft Support zur Verfügung.

Schritt 2: Die eigenen Informationen in die Word Vorlage übertragen

Nachdem der Download abgeschlossen ist, wird die Vorlage in einem Word Dokument geöffnet. In diese Vorlage müsst ihr nur noch eure eigenen Daten einfügen. Dies gelingt ganz einfach, indem ihr auf den vorgegebenen Text klickt, woraufhin sich ein Textfeld öffnet, das überschrieben werden kann. Nun werden eure eigenen Daten erfasst, indem ihr den alten Text durch Löschen entfernt. Auf der Visitenkarte sollten auf einen Blick die wichtigsten Kontaktdaten zu erkennen sein, die für Kunden und Gesprächspartner relevant sind. Darunter natürlich die Daten der Person, Angaben über die telefonische Erreichbarkeit, die E-Mail-Anschrift, aber auch ein Hinweis auf die soweit schon vorhandene Webseite sollten nicht fehlen. Was ihr beachten müsst, wenn ihr euch eine Domain besorgt, erfahrt ihr hier.

Schritt 3: Eure Visitenkarten mit Logo und Schrift individualisieren

Nachdem in der Vorlage die eigenen Daten erfasst wurden, kann die Visitenkarte noch individualisiert werden, indem zum Beispiel ein Logo eingefügt wird. Auch die Schrift lässt sich nach den eigenen Vorstellungen kinderleicht anpassen. Hierfür muss lediglich die Textstelle markiert werden und mit einem Klick über die rechte Maustaste oder aber auch über den Reiter „Start“ lässt sich die Schriftart verändern, aber auch Größe und Farbe. Das Firmenlogo lässt sich über den Reiter „Einfügen“ – „Bilder“ oder über „Online Grafiken“ einfügen. Dabei lässt sich Größe einstellen. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, dass das Logo nicht verzerrt wird. Die Grafik lässt sich einfach mit einem Klick mit der linken Maustaste und festhalten in eine andere Position verschieben.

Schritt 4: DIY Visitenkarten selbst ausdrucken

Nachdem die Visitenkarte fertig erstellt ist, könnt ihr wahlweise Visitenkarten mit dem eigenen Drucker ausdrucken oder die Datei auch an eine Druckerei senden. Wenn ihr euch für den eigenen Ausdruck entscheidet, dann benötigt ihr gutes Papier. Es gibt Papier in verschiedenen Farben mit oder ohne Oberflächenbehandlung. Papier mit Oberflächenbehandlung, zum Beispiel in Hochglanz oder Matt, macht die Visitenkarte edler und eleganter. Beim Papierkauf solltet ihr darauf achten, dass das Papier auch für den eigenen Drucker geeignet ist. Manchmal sind solche Angaben auf dem Papier angegeben, ansonsten schaut im Handbuch des Druckers oder beim Online Support des Herstellers. Soll der Druck hingegen von einer Druckerei erledigt werden, dann kann die Vorlage online übermittelt werden und die meisten Druckereien sind in der Lage, Word-Vorlagen zu öffnen und auszudrucken.

Schritt 5: Die DIY Visitenkarten fachgerecht schneiden

Der letzte Schritt in der Fertigstellung ist das fachgerechte Zuschneiden der Visitenkarte. Hierfür solltet ihr ein hochwertiges Schneidewerkzeug verwenden. In der Regel enthält jedes Blatt zehn Karten. Wir empfehlen die Karten nicht mit der Schere auszuschneiden, da so kein gerader Schnitt möglich ist. Die bessere Wahl sind spezielle Papierschneidemaschinen. Wird der Druck in einer Druckerei erledigt, dann erfolgt dort auch der Zuschnitt. In Deutschland gibt es keine standardisierte Größe für Visitenkarten, es hat sich aber Größe 85,6 mm × 54 mm bewährt, dies entspricht in etwa der Größe einer EC-Karte.

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