Im Blitzlicht: Crowdinvesting mit Lightfin

Mit der Finanzierung durch die Crowd verändert sich die Finanzlandschaft – kleine und junge Unternehmen kommen an Risikokapital, getragen von Vielen. Gleichzeitig öffnet sich der Markt: Private Geldgeber entdecken Startups als Investment. Die Crowdinvesting Plattform Lightfin bietet all denen Kommunikation: unser neues Portrait über Lightfin aus unserer Reihe von Crowdfunding/Crowdinvesting-Plattformen auf Gründerküche.

Eckdaten zur Crowdinvesting-Plattform Lightfin

crowdinvesting-lightfin-screenshot

am Markt seit: August 2014
Crowdprinzip: (a) Crowdinvesting für eine Vielzahl von Investoren (kleinere Tickets) und (b) individuell stukturierte Privatplatzierungen für professionell handelnde Investoren (größere Tickets)
Gründer: Betreiber: Dr. Kay-Michael Schanz und Dr. Martin Bartels Finanziers: Dr. Kay-Michael Schanz und Prof. Dr. Bernd Freisleben
wieviele aktuelle Projekte: 2
wieviele namhafte Investoren: vertraulich
höchste bisher erreichte Investitionssumme: 530.000 €

Kurz gesagt: So funktioniert Crowdinvesting auf Lightfin

  1. für die Crowd: Registrierung des Nutzers, dann kann er investieren
  2. für Privatplatzierung: zweistufige Zulassung (a) zunächst zu einem professionellen Nutzerkreis („LightFin Club“), dann (b) bei Bekundung von Interesse für ein Projekt Zulassung zum Datenraum für das Projekt, individuelle verhandelte und strukturierte Investition dann offline wie bei „normalen“ VC-Investitionen

So unterstützen wir bei uns gestartete Projekte (Coaching, Marketingbegleitung etc)

Bei Bedarf bieten wir Beratung zur Verfeinerung des Geschäftsmodells, binden unsere Partnern zur Fortentwicklung des Modells ein und helfen bei der Erstellung der Dokumentation und bieten Vertriebsunterstützung sowie strategische Beratung: Im Vordergrund steht die Nutzung eines qualifizierten Partner-Netzwerks.

Das sind die Besonderheiten von Lightfin

  • Doppelte Auslegung für Crowd (öffentliche Platzierung fest vorstrukturierter Instrumente) und Profis wie VC-Gesellschaften und Business Angels (individuell strukturierte Transaktionen)
  • Co-Finanzierungen, z.B. Business Angels & Crowd

Das unterscheidet Lightfin von anderen

crowdinvesting-lightfin-gruender

Wir begleiten neben Startups gerne auch Mittelständler, die eine Finanzierung suchen.

3 Tipps, wie Start-ups bei uns Investoren finden

  • Offenheit gegenüber Business Angels und Venture Capital-Unternehmen
  • Offenheit gegenüber unseren Kooperationspartnern, die neue Impulse geben
  • Bereitschaft, das Geschäftsmodell kritisch durchleuchten zu lassen, um es zu perfektionieren

Tipp, eine Idee optimal zu präsentieren

  • Erstklassiges Video
  • Prägnante Story, die sich in wenigen Bullet Points findet und trotzdem ein zutreffendes Bild vermittelt („Elevator Pitch“)
  • Bereitschaft zu mündlichem Kurzvortrag vor anspruchsvollen Profis

Von Ideenklau bis CopyCats: Wieviel darf ich, wieviel soll man verraten?

Der Anleger will eine rationale Entscheidung kennen, also muss er ein zutreffendes Bild von den Chancen und v.a. vom Risikoprofil bekommen. Der Anleger braucht nicht in die Lage versetzt zu werden, das Modell des Projekts zu kopieren.

Tipps zu typischen Fehlern, die Projekte vermeiden sollten

  • Jeder Initiator liebt sein Vorhaben und beschreibt es so, wie er es sieht, nämlich aus der Sicht des Anbieters. Er muss die Kamera umdrehen, also aus der Sicht des Nutzers beschreiben. Das ist schwer.
  • Eine einfache Darstellung ist sehr schwer, aber unverzichtbar.
  • Ein Verzicht auf Emotionen ist ebenso kontraproduktiv wie deren Übertreibung, ein gesundes Gleichgewicht ist anzustreben.

Weitere Infos zum Crowdfunding

  1. Kredit von der Masse: So funktioniert Crowdlending
  2. Crowdfunding für Startups – So finanziere ich mein Projekt durch die Crowd
  3. Fachartikel „Übersicht: Crowdinvesting & Crowdfunding-Plattformen“
  4. Übersicht aller unserer Portraits von Crowdfunding-Plattformen

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