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Eigene Homepage in Planung? Diese 6 Möglichkeiten zur Website Erstellung gibt es

Der Weg zur eigenen Homepage ist kürzer denn je. Unternehmer haben eine breite Auswahl, wenn es darum geht, wie die Seite erstellt werden soll. Im Folgenden der Blick auf die wichtigsten Varianten und was dabei zu beachten ist.

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1. Option: Homepage Baukasten

Homepage-Baukästen gibt es seit mehreren Jahren. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Art CMS (Content Management System), allerdings ist der Aufbau (und damit auch die Möglichkeiten) deutlich simpler als bei WordPress und Co.

Vorteil Nachteil
Wirklich jeder kann per Baukasten innerhalb weniger Minuten eine Homepage erstellen. Obwohl das Vorgehen so einfach ist: Die Möglichkeiten sind sehr begrenzt, da der Rahmen strikt vorgegeben ist und nicht verlassen werden kann.

Kosten

Je nachdem, was der Baukasten können soll, gibt es verschiedene Angebote. Basispakete sind kostenlos nutzbar. Premiumpakete gibt es für ungefähr fünf Euro pro Monat.

2. Option: ein CMS

CMS bedeutet Content Management System und ist nicht mehr aus der Webseiten-Verwaltung wegzudenken. Dank der grafischen Benutzeroberfläche im Hintergrund können vollwertige Seiten ohne eigene Programmierkenntnisse erstellt werden. Wer kein Geld für eine Agentur ausgeben möchte, findet hier oft einen Königsweg. Für Einsteiger gilt, dass WordPress die wohl beste (weil einfachste) Variante ist. Ob die Fähigkeiten von WordPress ausreichen, hängt ganz von den eigenen Vorstellungen beziehungsweise von der Art der Seite ab, doch mittlerweile ist WordPress für erstaunlich viele Zwecke gerüstet. Für Shops haben sich jedoch eher Namen wie Magento etabliert. Die Vorteile und Stärken der anderen Systeme werden hier detailliert beleuchtet.

Vorteil Nachteil
Systeme wie WordPress wurden ständig optimiert und weiterentwickelt, sodass sich mit ihnen vollwertige Seiten erstellen lassen, ohne dass dafür fundierte CMS-Kenntnisse erforderlich sind. Andere Systeme wie Joomla!, Drupal oder Typo3 haben einen höheren technischen Anspruch und können nicht weiteres ohne Vorkenntnisse genutzt werden. Zudem ist die technische Einrichtung eher für Fortgeschrittene geeignet. Allerdings bieten diese Systeme auch mehr Möglichkeiten für spezielle Anforderungen.

Kosten

Im Business Paket ist WordPress derzeit für ungefähr 25,00 Euro monatlich zu haben. Typo3 ist kostenlos zu nutzen, allerdings entstehen je nach Kenntnisstand Kosten für die Einarbeitung in das System und für Programmierer in die Metasprache TypoScript.

3. Option: Selbst programmieren

Wenn ein Unternehmen selbst eine neue Website erstellen möchte, gibt es die Möglichkeit, dieses Vorhaben In-House umzusetzen. Unternehmer sollten vorher prüfen, ob die entsprechenden Fähigkeiten und Kapazitäten bereits vorhanden sind. Ansonsten muss gegebenenfalls neues Personal eingestellt werden, um das Projekt umzusetzen.

Vorteil Nachteil
Das Projekt wird nicht aus der Hand gegeben und jeder Schritt kann nachvollzogen werden. Falls die nötigen Fähigkeiten und Kapazitäten nicht bereits vorhanden sind, muss in neues Personal investiert werden.

Kosten

Kosten lassen sich in diesem Fall nicht konkret beziffern, da eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, wie teuer die Umsetzung sein wird.

4. Option: WYSIWYG Editor

Die Abkürzung WYSIWYG steht für What You See Is What You Get. Was man sieht, bekommt man also. Bei einem solchen Editor wird also nicht nur der jeweilige Quellcode angezeigt, sondern auch das Ergebnis. So kann direkt verfolgt werden, wie eine Änderung des Quellcodes sich in der Optik bemerkbar macht. Je nach Komplexität des Editors, können damit verschiedene Zwecke bedient werden. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Hilfsmittel und keine Möglichkeit, um eine ganze Homepage zu erstellen.
Einige Beispiele von WYSIWYG Editoren: Website X5, Google Web Designer, Magix Web Designer und Zeta Producer.

Vorteil Nachteil
Die optische Darstellung macht die Benutzung auch für Laien besonders einfach. Für komplexe Arbeiten ist dieses Tool ungeeignet.

Kosten

Viele WYSIWYG Editoren sind kostenlos verfügbar.

5. Option: Professionelle Agentur beauftragen

Die eigene Homepage ist eine Pflicht, an der kein Weg vorbeiführt. Unternehmer können das Vorhaben selbst angehen – oder bei Spezialisten wie drela.de eine Homepage erstellen lassen. Der Vorteil dabei: Es ist kein eigenes Knowhow notwendig, die zeitliche Ersparnis ist hoch und das Resultat sieht aus wie geplant, nämlich wie aus professioneller Hand. Ein weiteres Argument: Die Online-Welt entwickelt sich dynamisch weiter und Agenturen kennen stets alle wichtigen Trends.

Vorteil Nachteil
Bei Full Service Angeboten entsteht für den Kunden nach dem Briefing kein Aufwand mehr. Für den Kunden kann der technische Ablauf mitunter schwer nachvollziehbar sein.

Kosten

One-Page-Seiten können schon für unter 1.000 Euro erstellt werden.

6. Option: Projektportale

Es ist natürlich auch möglich, die Arbeit bei einem Portal zu inserieren, welches das Unternehmen und Freelancer zusammenbringt. Sobald der passende Freelancer gefunden wurde, kann das Projekt umgesetzt werden.
Beispiele für solche Portale sind: Gulp, twago oder Projektwerk. Die zehn besten findet ihr hier in diesem Fachartikel Top 10 Jobportale für Freelancer: die besten Projektbörsen im Überblick.

Vorteil Nachteil
Gerade für kleinere Projekte können Projektportale eine schnelle und einfache Lösung darstellen. Bei sehr großen Projekten werden die Kosten schnell unüberschaubar.

Kosten

Die Kosten richten sich hierbei nach dem Kenntnisstand und den Erfahrungen des Freelancers. Für einen routinierten Freelancer fallen höheren Kosten an, die meist pro Stunde abgerechnet werden. Das Vermittlungsportal erhebt ebenfalls Kosten für die erfolgreiche Vermittlung. Meist werden diese Kosten prozentual abgerechnet.

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