Acce­le­ra­tor

Acce­le­ra­tor bedeu­tet im Eng­li­schen soviel wie Beschleu­ni­ger oder Gas­pe­dal und bie­tet Mög­lich­kei­ten der inten­si­ven För­de­rung von Start­ups und Unter­neh­men in der Gründungsphase.

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Acce­le­ra­tor bedeu­tet im Eng­li­schen soviel wie Beschleu­ni­ger oder Gas­pe­dal und bie­tet Mög­lich­kei­ten der inten­si­ven För­de­rung von Start­ups und Unter­neh­men in der Grün­dungs­pha­se, um das Geschäft schnel­ler und effi­zier­ter voranzubringen. 

Was macht ein Accelerator?

Das Ziel des Acce­le­ra­tors ist es, die Ent­wick­lung von jun­gen und neu gegrün­de­ten Start­ups zu beschleu­ni­gen. Dane­ben soll auch sicher­ge­stellt wer­den, dass das Unter­neh­men durch die inten­si­ve Betreu­ung höhe­re Über­le­bens­chan­cen auf dem Markt hat. 

In den meis­ten unter­such­ten Fäl­len trifft das auch zu – so geför­der­te Unter­neh­men haben eine über 80%ige Chan­ce, auf dem Markt zu bestehen, weit mehr als der Durch­schnitt. Da aber bereits im Vor­feld eine Aus­wahl unter den sich bewer­ben­den Start­ups vor­ge­nom­men wird, muss die­se Zahl nicht unein­ge­schränkt aussagekräftig. 

Acce­le­ra­tor oder Inkubator?

Zwi­schen den Bezeich­nun­gen Acce­le­ra­tor und Inku­ba­tor – Acce­le­ra­tor (=Beschleu­ni­ger), Inku­ba­tor („Brut­kas­ten“) – kann nicht immer exakt unter­schie­den wer­den. In vie­len Fäl­len hängt es ledig­lich davon ab, wel­che Bezeich­nung sich die jewei­li­ge Initia­ti­ve selbst gibt. Inku­ba­to­ren hel­fen viel­fach aber auch schon beim „Aus­brü­ten“ einer Geschäfts­idee bis zur Markt­rei­fe, wäh­rend Acce­le­ra­tor Initia­ti­ven häu­fig gera­de gestar­te­ten Unter­neh­men unter die Arme greifen. 

För­de­rungs­maß­nah­men und Auf­ga­ben eines Accelerators

Wie die För­de­rung im ein­zel­nen aus­sieht, hängt immer von der jewei­li­gen Acce­le­ra­tor-Initia­ti­ve ab. In so gut wie allen Fäl­len han­delt es sich aber um ein inten­si­ves Coa­ching, und die umfas­sen­de Ver­sor­gung mit unter­neh­me­ri­schem Wis­sen und fach­li­chen Erfah­run­gen. Dazu kommt häu­fig auch noch die Ver­sor­gung mit Büro­flä­chen, tech­ni­scher Infra­struk­tur oder am Ende der För­de­rungs­pha­se auch der Vor­stel­lung des Unter­neh­mens bei poten­zi­el­len Investoren. 

Wie lan­ge die „Boot Camp“-Phase für das Start­up läuft, und wel­che Leis­tun­gen ange­bo­ten wer­den, hängt im Ein­zel­fall vom jewei­li­gen Acce­le­ra­tor ab. 

Das erwar­tet ein Acce­le­ra­tor: z.B. Mit­tel­rück­fluss über Beteiligungsmodelle

Ganz ähn­lich wie bei Busi­ness Angels wird der Kos­ten­auf­wand für die inten­si­ve För­de­rung so gut wie immer durch eine Unter­neh­mens­be­tei­li­gung abge­deckt. Die Initia­ti­ve kann damit auch vom Erfolg des gecoach­ten und inten­siv betreu­ten Unter­neh­mens pro­fi­tie­ren – dadurch ent­steht eine Win-Win-Situa­ti­on für bei­de Betei­lig­te. Die Bedin­gun­gen und die Betei­li­gungs­for­men kön­nen hier aber teil­wei­se sehr stark von­ein­an­der abweichen. 

Bewer­bung für ein Accelerator-Programm

Bei so gut wie allen Acce­le­ra­tor- und Inku­ba­tor-Initia­ti­ven besteht ein hoher Andrang. In die Pro­gram­me wer­den nur wirk­lich viel­ver­spre­chen­de Start­ups auf­ge­nom­men, denen bereits im Vor­feld eine ent­spre­chen­de Erfolgs­aus­sicht ein­ge­räumt wird. Wich­tig sind für eine Auf­nah­me also vor allem rea­lis­ti­sche Markt­chan­cen, mög­li­che hohe Markt­po­ten­zia­le und eine über­zeu­gen­de Grün­dungs­idee. Den fach­li­chen und per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen des Grün­ders (oder der Grün­der) wird in vie­len Fäl­len eben­falls eine hohe Bedeu­tung beigemessen.

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