Inkubator

Inkubatoren sind Brutkästen – Sie stellen Startups und Gründern eine Umgebung bereit, in dem noch besondere Regeln des Nestschutzes gelten und damit der Start ins Geschäftsleben Schritt für Schritt und erfolgreich vorbereitet werden kann.

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Inkubatoren sind Brutkästen – in Krankenhäusern finden frühgeborene Babys hier Schutz vor der unwirtlichen Außenwelt, um geschützt zu wachsen und kräftig genug zu werden. Und was ist Ihr Start-up anderes als Ihr Baby? Eine Idee, ein Konzept, das Zeit braucht, um zu wachsen.

Deshalb gibt es auch Inkubatoren für junge Unternehmen: Sie stellen eine Umgebung bereit, in dem noch besondere Regeln des Nestschutzes gelten und damit der Start ins Geschäftsleben Schritt für Schritt und erfolgreich vorbereitet werden kann.

Inkubatoren: Infrastruktur + Wissen + Netzwerke

Diese auch Existenzgründerzentrum, Technologiezentrum oder Innovationszentrum genannten Orte helfen mit Beratung und Coaching, stellen Mietflächen und Büroräume sowie die nötige Infrastrukturausstattung bereit. Und sie bieten umfangreiche Service- und Dienstleistungspakete an, etwa für die Erstellung eines Business-Plans. Auch die Vernetzung und Kooperation mit bereits bestehenden Unternehmen oder anderen Gründern wird hier zentralisiert. Ein Unterschied zu Coworking Spaces: Hier engagieren sich Profis aktiv an Ihrer Unternehmung. Zusammenarbeit ist nicht zufällig.

Etwa 500 solcher Inkubatoren gibt es laut Wikipedia in Deutschland, weltweit sollen es um die 10000 sein. Besonders beliebt sind so genannte Zukunftsbranchen, Nanotechnologie, Informationstechnik und Biotechnologie etwa. Die Gründerzentren wurden als Wirtschaftsfördermaßnahme erkannt: Jungen Unternehmen beim Wachstum zu helfen, stärkt die regionale Wertschöpfung und – so die Hoffnung der Förderer – bindet die Unternehmen an die Region, wenn sie erst erfolgreich sind. Das ist dann auch der springende Punkt: Die Gelder zur Förderung kommen vom Steuerzahler, von Verbände und manchmal von Privatwirtschaften. Erstmal ist das ein defizitäres System und so wünschen sich die Förderer natürlich auch einen Return of Invest (ROI).

Gründerrat: Hochschul-Inkubatoren

Wo viel Innovation ist, lohnt sich das Zentrum am meisten. Aus diesem Grunde wächst insbesondere die Zahl an Hochschulinkubatoren. Und hier ist der Abgleich einer, vielleicht wissenschaftlich begründeten, aber wirtschaftlich noch auf dünnem Eis stehenden Unternehmung besonders wichtig. Warten Sie mit dem Beginn Ihrer Unternehmung nicht, bis Sie die Uni verlassen haben. Sondern brüten Sie gemeinsam mit ihren Kommilitonen.

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