Unternehmensformen im Überblick: Das müsst ihr über UG, GmbH, Einzelunternehmer, AG, GbR und KG wissen

Vor jedem Unternehmensstart steht die Entscheidung, welche Unternehmensform zu eurem Geschäft am besten passt. Hier findet ihr die Übersicht.

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Am Anfang jeder Unternehmensgründung steht die Entscheidung für eine geeignete Unternehmensform. Diese gibt zahlreiche wichtige Parameter für die Gründung und Führung des Unternehmens vor, gehört also zu den wichtigsten Entscheidungen des angehenden Unternehmers. Welche Unternehmensform es für euer Business gibt und was ihr bei der Gründung von UG, GmbH, KG, AG, Einzelunternehmen usw. wissen solltet, erfahrt ihr in diesem Überblick über die wesentlichen Rahmenbedingungen der verschiedenen Unternehmensformen.

Man unterscheidet drei grundsätzliche Unternehmensformen:

  • Einzelunternehmen (wie Kleinunternehmer oder eingetragene Kaufmänner)
  • Personengesellschaften (wie GbR, KG oder OHG) sowie
  • Kapitalgesellschaften (wie GmbH, UG oder AG).

Verschiedene Unternehmensformen: Einzelunternehmen

Das Einzelunternehmen ist die Unternehmensform der Wahl für alle Menschen, die vor allem alleine arbeiten oder zumindest alleine unkompliziert starten möchten. Und wenn ihr keine großen Haftungsrisiken zu erwarten habt.

Kleinunternehmer – Unternehmensform für das kleinere Einkommen und den Start in die Selbstständigkeit

Nicht nur die passende Wahl für Firmen, die klein und überschaubar bleiben sollen, sondern auch ein ruhiger Einstieg für alle Unternehmen, die nicht als Einzelkaufmann oder in Form einer GmbH, UG, OHG, KG, AG gegründet werden.

  • Anzahl der Gründer: Eine natürliche Person
  • Stammkapital: Nicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Haftung: Unternehmer haftet unbeschränkt mit Geschäfts- und Privatvermögen
  • Steuern: Einkommensteuer, keine Umsatzsteuer, wenn Umsatz vor Steuer im letzten Geschäftsjahr nicht 17.500 Euro erreichte und im kommenden Geschäftsjahr voraussichtlich unter 50.000 Euro bleiben wird
  • Gründungskosten: Keine außer den Gebühren für die Gewerbeanmeldung, etwa 30 Euro
  • Ablauf der Gründung bei Kleingewerbetreibenden: Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, ggf. Anmeldung bei Berufsgenossenschaft, IHK oder HWK
  • Ablauf der Gründung bei Freiberuflern: steuerliche Erfassung Finanzamt, ggf. Anmeldung bei Standeskammern, Versorgungswerk, Berufsgenossenschaft, Künstlersozialkasse

Eingetragener Kaufmann ( E.K.) – Einzelunternehmer als Kaufmann nach dem HGB

Der eingetragene Kaufmann ist die perfekte Unternehmensform für alle, die ganz in Ruhe und meist für sich alleine eine gewerblichen Tätigkeit ausüben möchten. Soweit ihr als Einzelunternehmer Istkaufmann mit einem Handelsgewerbe gem. § 1 HGB seid, ist die Eintragung ins Handelsregister gesetzlich vorgeschrieben (§ 29 HGB).

  • Anzahl der Gründer: Eine natürliche Person
  • Stammkapital: Nicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Haftung: Unternehmer haftet unbeschränkt mit Geschäfts- und Privatvermögen
  • Steuern: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer
  • Gründungskosten: Gebühren für Handelsregistereintrag, dessen notarielle Beglaubigung und Gewerbeanmeldung, etwa 250 Euro
  • Ablauf der Gründung: Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK.

Verschiedene Unternehmensformen: Personengesellschaften

Personengesellschaften sind Unternehmensformen, bei der sich mindestens zwei Personen zur Verwirklichung eines bestimmten Zweckes in einer Rechtsform zusammenschließen. Sie gehören zu den üblichsten Formen der Unternehmensgründung und gibt es in folgenden Varianten:

GbR, Gesellschaft bürgerlichen Rechts, auch als BGB-Gesellschaft bekannt

Die GbR empfiehlt sich für unkomplizierte Zusammenarbeit mehrerer Gründer, die keine erhöhten Haftungsrisiken erwarten.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens zwei Personen, natürliche oder juristische
  • Stammkapital: Nicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Haftung: Jeder der Gesellschafter haftet mit dem vollen Geschäfts- und Privatvermögen; nach außen als Gesamtschuldner, untereinander sind abweichende Vereinbarungen im Gesellschaftsvertrag möglich
  • Steuern: Umsatzsteuer, ggf. Gewerbesteuer (nicht bei Freiberuflern, Land- und Forstwirten), Einkommensteuer bei jedem Gesellschafter, bei juristischen Personen Körperschaftssteuer
  • Gründungskosten: Gebühren, ab 30 Euro pro Gesellschafter
  • Ablauf der Gründung: Steuerliche Erfassung Finanzamt, ggf. Gewerbeanmeldung, Anmeldung bei Berufsgenossenschaft, IHK oder HWK

Ihr wollt eure GbR schnell und rechtssicher gründen? Dann hilft das Gründerküche GbR-Gründungsset. Erfahrt hier mehr.

Offene Handelsgesellschaft (OHG) – Unternehmensform für mehrere Kaufleute

Die OHG ist für künftige Kaufleute geeignet, die zusammen ein Handelsgewerbe ohne große Haftungsrisiken betreiben möchten.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens zwei Personen, natürliche oder juristische
  • Stammkapital: Nicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Haftung: Alle Gesellschafter haften voll mit Geschäfts- und Privatvermögen, nach außen als Gesamtschuldner, intern laut Gesellschaftsvertrag
  • Steuern: Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Einkommensteuer für jeden Gesellschafter, Körperschaftssteuer bei juristischen Personen. Bei der Erstellung Körperschaftsteuererklärung ist es ratsam sich die Hilfe zu holen. Wer aber doch selbst alles machen, für die bietet der Haufe Shop eine Hilfestellung im Form von Büchern oder auch Steuer Office.
  • Gründungskosten: Gebühren Handelsgericht, Notar, Gewerbeamt, um 250 Euro
  • Ablauf der Gründung: Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK

Wie ihr eine OHG gründet, erfahrt ihr in unserem Fachartikel Basics OHG gründen – Schritt für Schritt zur Offenen Handelsgesellschaft (OHG)

Kommanditgesellschaft (KG) – Die Unternehmensform für mehrere verschiedene Gesellschafter

Die KG eignet sich für Handelsgewerbe aller Arten, die einen beschränkt haftenden Kapitalgeber ohne Mitspracherecht mit ins Boot holen möchten.
Anzahl der Gründer: Mindestens zwei Personen, natürliche oder juristische, Unternehmer = Komplementäre und Kapitalgeber = Kommanditisten

  • Stammkapital: Nicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Haftung: Komplementär haftet unbeschränkt mit dem vollen Geschäfts- und Privatvermögen; Kommanditist haftet nach außen nur in Höhe der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme
  • Steuern: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer bei jedem Gesellschafter, bei juristischen Personen Körperschaftssteuer
  • Gründungskosten: Gebühren für Handelsregistereintrag, dessen notarielle Beglaubigung und Gewerbeanmeldung, um 250 Euro
  • Ablauf der Gründung: Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK

Sonderform der KG: GmbH & Co. KG – Kombination aus Kapitalgesellschaft und Personengesellschaft

Rein rechtlich gilt die GmbH & Co. KG als Personengesellschaft. Das Besondere: Eine der Personen ist keine natürliche Person sondern eine Kapitalgesellschaft, nämlich eine GmbH. Die Unternehmensform eignet sich für jede Art von Handelsgewerbe, das mit beschränktem Haftungsrisiko und Kommanditisten als Kapitalgeber ausgeübt werden soll. Man verbindet also zwei Dinge: Das Binnenverhältnis zweier Gründer mit der Absicherung zumindest eines Gründers durch eine GmbH (die nur beschränkt haftet).

  • Anzahl der Gründer: Mindestens eine Person (die dann Gesellschafter und Geschäftsführer der GmbH und Kommanditist der KG in Personalunion ist)
  • Stammkapital: 25.000 Euro Stammkapital für die GmbH, mindestens je 1 Euro Einlage der Komplementär-GmbH und Kommanditisten-Einlagen (gesetzlich keine Mindestbeträge festgelegt)
  • Haftung: Der Komplementär haftet uneingeschränkt mit dem gesamten Vermögen, das bei einer GmbH als Komplementär jedoch auf die Stammeinlage beschränkt bleibt. Kommanditisten haften in Höhe der gesellschaftsvertraglich vorgesehenen Haftsumme.
  • Steuern: Gewerbesteuer, Umsatzsteuer bei der GmbH & Co. KG, Körperschaftssteuer bei der Komplementär-GmbH, Einkommensteuer bei den Kommanditisten
  • Gründungskosten: Ca. 500 Euro für die GmbH, ca. 250 Euro für die GmbH & Co. KG
  • Ablauf der Gründung: Für beide Unternehmen Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK

Partnerschaftsgesellschaft (PartG) – Unternehmensform für mehrere Freiberufler

Die PartG ist die Unternehmensform für Freiberufler, die ihren freien Beruf gemeinsam ausüben möchten. Üblicherweise wird die Unternehmensform von Rechtsanwälten und Steuerberatern genutzt – aber auch andere Freiberufler könnten als Partner arbeiten.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens zwei aktiv mitarbeitende bzw. beteiligte natürliche Personen
  • Stammkapital: Nicht gesetzlich vorgeschrieben
  • Haftung: Alle Partner haften unbeschränkt mit dem Gesellschafts- und Privatvermögen. Für Fehler bei der Berufsausübung haftet jedoch nur der verursachende Partner, in der PartG mit beschränkter Berufshaftung (Zusatz: mbB) kann diese Haftung weiter beschränkt werden
  • Steuern: Umsatzsteuer + Einkommensteuer für jeden Partner
  • Gründungskosten: Bei PartG mit 2 oder 3 Partnern Eintragungsgebühren + Notargebühren um 250 Euro, bei mehr Partnern entsprechend höher
  • Ablauf der Gründung: Schriftlicher Partnerschaftsvertrag, Eintragung ins Partnerschaftsregister, steuerliche Erfassung Finanzamt, ggf. Anmeldung bei Standeskammern, Versorgungswerk, Berufsgenossenschaft, Künstlersozialkasse

Verschiedene Unternehmensformen: Kapitalgesellschaften

Kapitalgesellschaften werden von Unternehmern gegründet, die Größeres vorhaben oder vor allem ihre Haftungsrisiken minimieren wollen. Auch hier stellt der Gesetzgeber mehrere Varianten zur Verfügung:

UG, haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft, auch kleine GmbH, Mini-GmbH, 1-Euro-GmbH genannt

Die UG ist eine Unternehmensform für Gewerbe aller Arten und freie Berufe (außer Apotheker, Notare, Ärzte), die Begrenzung des Haftungsrisikos ermöglicht, aber im Gegensatz zur GmbH nur geringes Startkapital erfordert.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens eine natürliche Person, weitere Personen möglich, dann auch juristische
  • Stammkapital: Mindestens 1 Euro, höchstens 24.999 Euro (aber Pflicht, die 25.000 Euro anzusparen); Sachgründung nicht möglich
  • Haftung: GmbH haftet mit Stammeinlage und ggf. mit weiterem Gesellschaftsvermögen; Gesellschafter üblicherweise durch Gesellschaftsvertrag von der Haftung mit Privatvermögen befreit
  • Steuern: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, bei Ausschüttungen Kapitalertragssteuer
  • Gründungskosten: Gebühren für Handelsregistereintrag, Notar, Gewerbeanmeldung, ab 500 Euro
  • Ablauf der Gründung: Gesellschafterversammlung, Gesellschaftsvertrag, mindestens 1 Euro Stammkapital einzahlen, Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK

Ihr wollt die UG schnell und rechtssicher gründen? Dann hilft das Gründerküche Gründungsset. Erfahrt hier mehr.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) – Der Klassiker der Unternehmensform

Die häufigste Rechtsform, in der Gewerbe aller Arten und freie Berufe mit einem begrenzten Haftungsrisiko ausgeübt werden können. Nicht geeignet für Apotheken, Notare und Ärzte.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens eine natürliche Person, weitere Personen möglich, dann auch juristische
  • Stammkapital: Mindestens 25.000 Euro, mindestens die Hälfte eingezahlt
  • Haftung: GmbH haftet mit Stammeinlage und ggf. mit weiterem Gesellschaftsvermögen; Gesellschafter meist im Gesellschaftsvertrag von der Haftung mit Privatvermögen befreit
  • Steuern: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, bei Ausschüttungen Kapitalertragssteuer
  • Gründungskosten: Gebühren für Handelsregistereintrag, Notar, Gewerbeanmeldung, ab 500 Euro
  • Ablauf der Gründung: Gesellschafterversammlung, Gesellschaftsvertrag, mindestens 12.500 Euro Stammkapital einzahlen oder bei Sachgründung Gegenstände von entsprechendem messbaren Wert einbringen, Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK

Wie ihr eine GmbH gründet, erfahrt ihr in unserem Fachartikel: Basics GmbH gründen – Schritt für Schritt zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

gemeinnützige GmbH (gGmbH) – Die Unternehmensform für gemeinnützige Zwecke

Geeignet für Gründer, die gemeinnützige Zwecke verfolgen möchten, sich aber auch wirtschaftlich betätigen wollen und Haftungsrisiken reduzieren wollen. Vorteil zum Verein: Hier muss kein Vereinsvorstand alle wichtigen Entscheidungen treffen sondern es gibt einen handlungsfähigen Geschäftsführer.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens eine natürliche Person, weitere Personen möglich, dann auch juristische
  • Stammkapital: Mindestens 25.000 Euro, mindestens die Hälfte eingezahlt
  • Haftung: GmbH haftet mit Stammeinlage und ggf. mit weiterem Gesellschaftsvermögen; Gesellschafter meist im Gesellschaftsvertrag von der Haftung mit Privatvermögen befreit
  • Steuern: Ab Anerkennung der Gemeinnützigkeit Steuerbefreiung für Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer; Umsatzsteuer: Leistungen können vollständig oder teilweise befreit werden, im gemeinnützigen Bereich meist 7 %, beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb 19 %
  • Gründungskosten: Gebühren für Handelsregistereintrag, Notar, Gewerbeanmeldung, ab 500 Euro; wegen Komplexität der Begründung der Gemeinnützigkeit meist mehr
  • Ablauf der Gründung: Gesellschafterversammlung, Gesellschaftsvertrag, mindestens 12.500 Euro Stammkapital einzahlen oder bei Sachgründung Gegenstände von entsprechendem messbaren Wert einbringen, Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK

Eine der wichtigsten Gründungselemente für die gGmbH ist eine Satzung. In unserem Fachartikel gGmbH gründen in 7 einfachen Schritten – inklusive Mustersatzung findet ihr auch eine Satzung als Vorlage

Es gibt auch eine Variante der UG für gemeinnützige Zwecke, die gUG, gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Ihre Gründung funktioniert nach den für die UG gültigen Bedingungen, muss aber mit gemeinnützigem Zweck verbunden sein.

Aktiengesellschaft (AG) – Gesellschaftsform für finanzintensive Geschäfte

Die AG kann Gewerbe aller Branchen und freie Berufe (nicht: Apotheker, Notar, Arzt) ausüben. Die finanzintensive, recht komplizierte Gründung empfiehlt sich aber vor allem, wenn viel Eigenkapital benötigt wird, das Haftungsrisiko begrenzt werden soll und die erarbeiteten Ergebnisse für viele Menschen interessant sind. In der Sonderform der “Kleinen AG” gibt es nun auch eine Variante für nicht börsennotierte Gesellschaften.

  • Anzahl der Gründer: Mindestens ein Aktionär + mindestens drei natürliche Personen im Aufsichtsrat, weitere Personen möglich (natürliche oder juristische, auch ausländische Unternehmen/Personenhandelsgesellschaften).
  • Stammkapital: Mindestens 50.000 Euro Grundkapital in börsennotierten oder außerhalb der Börse gehandelten Aktien, als voll eingebrachte Sacheinlage oder mindestens 12.500 Euro Bareinlage
  • Haftung: Die AG haftet mit ihrem Gesellschaftsvermögen
  • Steuern: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, bei Ausschüttungen Kapitalertragssteuer
  • Gründungskosten: Abhängig vom Grundkapital, mindestens 2500 Euro
  • Ablauf der Gründung: Gesellschaftsvertrag, Handelsregistereintrag, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung Finanzamt, IHK bzw. HWK, bei Ein-Personen-AG Sicherheit z.B. in Form einer Bankbürgschaft

Das waren die Unternehmensformen des deutschen Rechts, die für den größten Teil der Gründer den passenden Rahmen zur Verfügung stellen. Wer vor allem andere als wirtschaftliche Zwecke verfolgt, sollte sich weiter umsehen: Die älteste Rechtsform für gemeinschaftliche Tätigkeit (und solidarische Förderung der Mitglieder) ist die immer noch existente Genossenschaft. Sinnvolle Arbeit mit geringen Teilen wirtschaftliche Betätigung ist in Vereinen und Stiftungen möglich; auch in Großbritannien ansässige Ltd.s (Limited Company) und estnische e-Residencys können mit aktiven Zweigniederlassungen in Deutschland arbeiten.

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