Liste “Die besten 13”: Soziale Netzwerke und wie ihr sie nutzen könnt

Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen ist aktiv auf Social Media Kanälen. Aber welche Kanäle lohnen sich wirklich? Und wo erreicht ihr eure Zielgruppe am besten? Unsere Liste der dreizehn wichtigsten Sozialen Netzwerke, die ihr als Gründer kennen solltet im Überblick (Stand 2021) – inklusive Beschreibung potentielle Zielgruppen, Links & Tipps!

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Mit 90 Prozent setzt ein Großteil der deutschen Unternehmen auf Social Media, so berichtet das Deutsche Institut für Marketing. Laut der Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) geben sechs von zehn der befragten Unternehmen an, dass sich ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten gelohnt haben. Die Steigerung der Bekanntheit, die Imageverbesserung und ein besserer Zugang zu Zielgruppen und potenziellen Kunden gelten für die Unternehmen als oberste Ziele ihrer Aktivitäten in Social Media.

Allerdings eignen sich nicht alle Netzwerke und Social Media gleich gut für Gründer und Startups. Der Erfolg hängt stark von euer Zielgruppe, euren Marketingzielen und einigen anderen Faktoren ab. Daher gilt es bei der Wahl der Sozialen Netzwerke für euer Projekt genau zu überlegen, welcher Channel zu euch und eurem Business passt und sich dann für euer Social Media Marketing und euren Auftritt eignet.

Hier die Übersicht über die dreizehn wichtigsten Sozialen Netzwerke, die ihr 2021 als Gründer und Unternehmer kennen solltet

Facebook – Die Mutter der Sozialen Netzwerke

Mit Abstand das größte Netzwerk weltweit und auch in Deutschland und inzwischen Synonym für die Vermischung von privat und beruflich: Facebook. Sogar einen Hollywood-Blockbuster über seinen Gründer gibt es. Auch für Unternehmen ist das Netzwerk inzwischen unumgänglich. Doch Vorsicht: Unternehmen sollten sich fragen, wer wirklich Fan werden soll und will. Denn die Nähe zum Konsumenten hat nicht nur positive Folgen: Der Ärger eines einzelnen kann sich hier schnell potenzieren. Ein aufkommender Shitstorm kann aber mit dem richtigen Know-how verhindert oder zumindest einigermaßen sicher umschifft werden. Oft kann eine negative Erfahrung mit dem nötigen Fingerspitzengefühl in ein positives Erlebnis umgewandelt werden. Hierbei ist natürlich Offenheit und die Bereitschaft, an den begründeten Ärgernissen als Unternehmen zu arbeiten.
Link: Facebook

Wie ihr erfolgreiches Facebook Marketing betreibt, erfahrt ihr in diesem Videokurs.

Was ihr alles mit eurem Facebook Account und einer Firmenseite erreichen könnt, zeigen wir euch in diesen Fachartikeln:

Twitter – Kurze Mitteilungen für deine Crowd

Die Neuigkeit twittern (=zwitschern), also in SMS-langen Texten über den Dienst Twitter verbreiten, ist ein besonders schnelllebiges Konzept, das sich gerade in der Kommunikationsbranche und für Echtzeit-Marketing erfolgreich nutzen lässt. Politiker, inklusive Kanzlerin Angela Merkel, aber auch Promis, Popstars und Sternchen nutzen Twitter gern. Für die breite Masse ist Twitter in Deutschland laut Nutzerzahlen von 12 Millionen (D) aber weniger interessant. Unternehmer, die Twitter nutzen wollen, sollten bedenken, dass sie ihre Follower (so heißen die Leser des Twitter-Kanals) regelmäßig bedienen müssen. Und aktuell. Auch deshalb sind es vor allem Journalisten und große Unternehmen, die sich gern mit Twitter beschäftigen, und die man darüber gut erreichen kann.
Link: Twitter

Twitter Marketing Videokurs – Social Media Marketing – so funktioniert euer Business mit Twitter

Wenn ihr euren Twitter Umgang professionalisieren wollt, dann hilft euch dieser Fachartikel: 8 Tools für Twitter erleichtern das Marketing

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Instagram – Bildernetzwerk

Wenn ihr auf Brand Awareness setzt und eure Produkte „instagrammable“ sind, solltet ihr unbedingt auf Instagram setzen. Kein anderes Netzwerk hat eine so hohe Interaktionsrate, denn auf Instagram wird wie wild gelikt und kommentiert. Der Fokus des Bildernetzwerks Instagram liegt aber auch eher auf Lifestyle-Inhalten und die Bilder sind besonders schön inszeniert. Falls ihr mehr auf Traffic aus seid, ist das Netzwerk nicht die richtige Wahl, denn die Bilder sind nicht mit Links versehen, sodass hier nur sehr schwer Traffic generiert werden kann. Gerade aber für kleinere Unternehmen lässt sich leicht Bekanntheit und Aufmerksamkeit für die Marke erreichen, wenn ihr Inhalte entsprechend aufbereitet und vielleicht auch auf Influencer Marketing mit Mikro Influencern setzt.
Link: Instagram

Instagram richtig einsetzen… Check den Instagram Anfänger Kurs.

Pinterest – Pinnwand deiner Lieblingsthemen

Pinterest ist eine digitale Pinnwand, auf der sich interessante Bildinhalte sammeln lassen und das Netzwerk ist auch ausschließlich auf Bilder und Kurzvideos ausgelegt. Im Stream geht es darum, eure Bilder besonders gut sichtbar und ansprechend darzustellen. Die größte Hürde auf dieser Plattform ist ansprechendes Bild- und Videomaterial, das sich sehen und teilen lassen kann. Denn es geht auf Pinterest um schön inszenierte Inhalte, die vor allem zu den Bereichen Lifestyle und Fashion zählen. Die Pins, wie die Bilder und Videos genannt werden, sind mit dem Link zur Webseite versehen und das bietet euch eine Traffic-Garantie. Produkte lassen sich direkt mit dem Shop-Link verknüpfen und Pinterest sorgt dadurch für eine hohe Klickrate und damit verbunden auch für eine hohe Conversion-Rate. Das Bildernetzwerk wird von (überwiegend weiblichen) Usern eher als Suchmaschine für Lifestyle-Inhalte genutzt, was großes Potential bedeutet.
Link: Pinterest

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Flickr – Die Bilder-Kommunikations-Plattform

Der Dienst flickr setzt auf die alte Weisheit: Bilder sagen mehr als Worte und zählt damit zu den Bildernetzwerken wie Instagram und Pinterest. Für Unternehmen hat sich flickr inzwischen als kostenlose und einfach bedienbare Plattform für eure Unternehmenskommunikation herausgestellt: Eure Pressebilder müsst ihr nicht mehr auf der eigenen Seite hosten, sondern könnt diese ganz einfach über flickr teilen. Zudem wird flickr in der Google Bildersuche eine ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt, sodass sich hier Bildmaterial deutlich einfacher viral verbreiten lässt.
Link: Flickr

Snapchat – Bilderspass für junge Generation

Das Netzwerk Snapchat galt als der Neuling unter den Social Media Kanälen und gerade zu Beginn gab es einen riesigen Hype um Snapchat. Dieser Aufruhr hat sich in der Zwischenzeit wieder gelegt, auch wenn der Channel nun fest zur Social Media-Landschaft zählt. Allerdings hat sich mittlerweile die Zielgruppe klarer herauskristallisiert und die User gehören größtenteils der Jugend an. Teenager unter 18 Jahren nutzen die Plattform am meisten. Gerade für Unternehmen und Marken, die für Jugendliche interessant sind, zeigt sich hier Potential und eine Möglichkeit die Zielgruppe leicht erreichen zu können. Storytelling wird im Sozialen Netzwerk via Bildern und Videos betrieben, was sich für euch als Gründer und Unternehmer besonders gut für einen Blick hinter die Kulissen und Insights aus dem Alltag eures Startups nutzen lässt.
Link: Snapchat

TikTok – Das youtube für Kids

Wie auch Snapchat ist TikTok noch vergleichsweise neu in der Liste der Social Media-Plattformen. Wer sich als Unternehmen dort platzieren möchte, hat gute Chancen, denn der Wettbewerb ist noch gering, da viele noch nicht genau wissen, ob es sich lohnt. Da der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund steht, ist es wichtig, zu verstehen, welche Inhalte dort viral gehen und worauf es ankommt. Die Nutzer der App sind extrem jung, die meisten zwischen 13 und 25 Jahren und TikTok bietet ihnen vor allem Spaß und lustige, kurzweilige Videos zur Unterhaltung. TikTok eignet sich für alle mit einer extrem jungen Zielgruppe für ihr Unternehmen und für diejenigen, die sich bereits jetzt um Azubis und den Nachwuchs im Startup kümmern wollen. Dafür könnt ihr auch einfach eine Challenge starten und Nutzer so animieren, Content und Videos dazu beizusteuern, wie etwa der Versandhandel OTTO mit der Challenge #MachDichZumOtto erfolgreich gezeigt hat oder das Kosmetikunternehmen Mac Cosmetics mit der Challenge #youownit.
Link: TikTok

Inzwischen gibt es auch TikTok Millionäre- Wie das funktionieren kann, erfahrt ihr in der Social Money Masterclass – Geld verdienen mit TikTok.

Wenn ihr jetzt mehr erfahren wollt, wie ihr TikTok für euer Startup nutzen könnt, dann findet ihr alles zum Nutzen, Anmeldung, Profil und Werbeformen in diesem Fachartikel: TikTok für Unternehmen

YouTube – Die Mutter der Video-Netzwerke

Auch youtube setzt auf Bewegtbild, auf dem Kanal können Videos platziert werden. Der Social Network-Gedanke ist hier nicht das wichtigste, deshalb kann man YouTube-Videos auch auf allen anderen Networks einfach einbinden. Allerdings solltet ihr als Unternehmen bedenken, dass ihr mit einem eigenem Videokanal auf YouTube (Unternehmens-Channel) auch gefordert seid: Die Produktionskosten für hochwertiges Videomaterial sind erst einmal etwas höher und zudem müsst ihr ständig neuen Content nachliefern. Der Upload an sich ist dann aber einfach und ihr könnt auch ganz easy die Videos auf eurer Webseite einbetten. Alternative: Man hält seine Abonnenten mit gefundenen Videos bei Laune und teilt ganz einfach Content aus anderen Kanälen weiter.
Großer Vorteil der Plattform ist natürlich auch, dass Nutzer sich nicht extra anmelden müssen und das Netzwerk daher auch als Alternative zur Google-Suche genutzt wird.
Link: Youtube

Youtube for business – So setzt ihr den Videokanal für eure Unternehmung ein

Vimeo – die alternative Video-Plattform

Vimeo ist eine Videoplattform wie YouTube – weniger groß, dafür die bessere Qualität. Das betrifft die Videoqualitäten, die man bei vimeo hochladen kann ebenso wie einige Features, die zur Verfügung stehen. Ein Beispiel: Versucht einmal, eurem youtube-Video ein selbst definiertes Startbild zu geben. Das geht nur, wenn ihr euren Videokanal ins Partnerprogramm von youtube aufnehmen lasst. Das Problem dabei, vor euren Filmen läuft dann Werbung, wenn ihr Pech habt auch noch von eurem Konkurrenten. Bei vimeo gehört der eigene Startscreen zum Standard. Ähnlich ist es mit den Filmen: Quantität auf youtube, Qualität auf vimeo.
Link: vimeo

Tumblr – die Blogger Plattform

Bloggen was das Zeug hält, dafür gibt es tumblr: auf der Plattform können Nutzer Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und Video- sowie Audiodateien veröffentlichen. Das wichtigste Prinzip ist Reblogging: Bereits eingestellte Inhalte werden von anderen Nutzern erneut publiziert. Außerdem lässt sich tumblr gut mit anderen Seiten, wie zum Beispiel WordPress oder GetGlue verbinden. Dies macht die Content-Generierung noch einfacher.
Link: Tumblr

XING – das deutsche Karrierenetzwerk

Xing versteht sich als Karrierenetzwerk und das hauptsächlich für den deutschsprachigen Raum. Es geht dabei weniger um Privates als vielmehr um berufliche Interessen, Networking und Austausch. Event-Hinweise und Networking im Sinne von Konferenzen und Diskussionen lassen sich hier gut betreiben. Vor allem Freiberufler und Gründer haben hier eine professionelle und gute Basis für ihre Netzwerkarbeit, für Projektaufträge und mehr. Allerdings sind nicht alle Funktionen kostenfrei, es gibt eine Premiummitgliedschaft, die auf jeden Fall in Anspruch genommen werden sollte.
Link: Xing

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LinkedIn – das internationale Karrierenetzwerk

Linkedin ist ein Netzwerk für berufliche Kontakte und das vor allem für den internationalen Raum. Auf der Plattform werden neue Kontakte geknüpft und bestehende, hauptsächlich internationale Geschäftskontakte gepflegt. Mittlerweile spielt Linkedin auch hier in Deutschland eine immer größere Rolle. Interessant für Gründer ist auch die Zusammensetzung der User: 36 Prozent aller Xing-Mitglieder sind Führungskräfte, bei LinkedIn sind es 80 Prozent.
Link: LinkedIn

Im Linkedin Marketing Videokurs – Social Media Marketing erfahrt ihr, wie ihr das Netzwerk für eure Zwecke nutzen könnt.

Google+ /seit 2019 nicht mehr verfügbar

googleplus-silver-de

UPDATE: Google Plus war als Alternative zu Facebook gedacht und hatte zwar weniger aber doch auch sehr treue Fans. Insgesamt zu wenig. Als dann auch noch klar wurde, dass sich der Konzern ein großes Datenleck mit dem Netzwerk eingehandelt hat – wurde aufgeräumt.
Google plant die Löschung der Daten ab dem 2. April 2019.

Marktführer Google ist verhältnismäßig spät auf den Social Network-Zug aufgesprungen und hinkte entsprechend hinterher. Doch unterschätzen sollte man Google plus deshalb nicht: Denn in jeder Suchanzeige werden die angezeigten Links mit den Plus der Netzwerker geadelt. Dieses Qualitätsmerkmal könnte noch mehr an Bedeutung gewinnen, und sogar das Ranking in den Suchergebnissen beeinflussen. So könnten von Nutzern als wichtiger erachtete Seiten sogar den Unternehmens- beziehungsweise Urheberseiten im Google-Ranking den Rang ablaufen.

WhatsApp und FB Messenger

Auch wenn WhatsApp und der Facebook Messenger nicht wirklich als Netzwerk zählen können, so spielen die beiden Kanäle doch eine immer wichtigere Rolle im Online Marketing. Daher solltet ihr die Messengerdienste nicht unbeachtet lassen. Beide Apps verfügen über eine riesige Reichweite, die ihr für euch nutzen könnt. Die neue Art des E-Mail-Marketing findet in Messengerdiensten statt und ihr könnt mit euren Kunden direkt in Kontakt treten. Die Möglichkeit zur unmittelbaren Kommunikation ist ein großer Vorteil nicht nur für den Kundensupport, sondern auch für das Versenden von individuellen Angeboten beispielsweise oder einer kompetenten Shopping-Beratung.

Augen auf bei der Auswahl der Sozialen Netzwerke für euer Startup

Mit diesen Infos zu den wichtigsten Netzwerken in der Social Media-Landschaft, seid ihr hoffentlich gut gewappnet für die Wahl eurer Kanäle. Ihr merkt schon, nicht jede Plattform eignet sich für jede Art von Unternehmen oder Marketingziel. Am besten ihr wählt sorgfältig aus und konzentriert euch auf einige wenige Netzwerke, die für euch am besten funktionieren.

 

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