Webseite erstellen in 8 Schritten – Planung, Domain, Tools, Rechtliches

Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung „Webseite erstellen“ gibt euch Orientierung auf dem Weg zu eurer Unternehmens-Webseite und hilft euch, nichts Wichtiges zu vergessen. In 8 einfachen Steps führen wir dich durch die Webseiten-Erstellung: von der Planung, über SEO-Recherche, bis hin zur Tool-Auswahl, Domain-Reservierung zum Impressum und dem Start deiner Webseite.

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Zu den wichtigsten Aktivitäten beim Gründen gehört das Erstellen der eigenen Unternehmenswebsite. Die Erstellung einer eigenen Webseite ist erstmal nicht besonders schwierig, ihr seht euch aber einer ganze Reihe von Entscheidungen gegenüber, es müssen SEO und Zielgruppe ausreichend berücksichtigt werden und am Ende muss die Webseite natürlich auch rechtssicher sein.

Deshalb zeigen wir euch,  welche Schritte ihr durchlaufen müsst, um eure Webseite zu erstellen:

  • die Planung eurer Website,
  • die Entscheidung, ob Webbaukasten, CMS oder Programmierer,
  • die SEO Einstellungen,
  • die Strukturierung des Contents
  • das Erstellen von Texten und Bildern
  • den Kauf einer  Domain
  • die Wahl des richtigen Webhosting
  • und die Rechtssicherheit eurer Website

Schritt 1 Webseite erstellen = Planung der Funktionen

Die erste, sehr wichtige Überlegung ist, was eure Webseite leisten muss, wie umfangreich sie sein soll – und wofür ihr sie einsetzen wollt. Eine Website kann eine einfache

  • Visitenkarte für euer Unternehmen sein,
  • einen Shop oder
  • einen Showcase für die eigenen Produkte beinhalten,
  • Menschen mit einem Blog regelmäßig mit spannenden und nützlichen Inhalten versorgen,
  • oder aber Kontaktdaten von potenziellen Kunden sammeln oder auch
  • Mitarbeiter gewinnen.

In sehr vielen Fällen muss eine Website gleich mehrere dieser Aufgaben erfüllen – dafür muss man sie dann aber auch entsprechend gestalten. Am besten macht ihr euch eine Liste mit den grundlegenden Funktionen – das hilft bei der Planung der Webseite.

Aus diesen Überlegungen ergibt sich dann meist auch direkt, welche Art von Webseite ihr erstellen wollt:

  • Onepager
  • Microsite
  • Unternehmenspräsentations-Website
  • virtueller Flyer (Produkt-Showcase)
  • eine Blog-Website (eventuell auch einen Blog-Bereich als Ergänzung zu einem anderen Website-Typ)
  • eine Shop-Website (E-Commerce-Website)
  • eine komplexe Website mit mehreren unterschiedlichen Bereichen unter einem Dach

Aus beidem zusammen, den benötigten Funktionen und dem gewählten Webseitentyp, wird dann ein  komplettes Webseiten-Konzept erstellt. Hier legt ihr fest, welche Bereiche sich auf der Webseite wo befinden, wie viele Landing-Pages und Unterseiten ihr benötigt und wie ihr alles innerhalb der Seite optimal miteinander verbindet.

Ihr solltet diesen Teil der Website- Erstellung sehr ernst nehmen und tatsächlich auch selbst machen. Konzepter können euch zwar dabei helfen und Möglichkeiten zeigen – die Entscheidungen, was eure Seite tatsächlich können soll, liegen bei euch. Ihr kennt euer Business und eure Kunden am besten.

Aus dieser grundsätzlichen Planung solltet ihr ein Fließdiagramm oder eine andere Visualisierung eurer Inhalte und Strukturen erstellen. Ein gutes Tool dafür sind Mindmaps – in ihnen könnt ihr recht frei Inhalte als Kästchen oder Blasen zeichnen und die Verknüpfungen untereinander definieren. So ergibt sich auch eine Hierarchie der Inhalte.  Unsere Top-10-Liste der Online-Mindmapping-Tools findet ihr hier.

Schritt 2: Webseite erstellen – Baukasten, WordPress oder Programmieren lassen?

Grundsätzlich gibt es 4 Möglichkeiten, eine Webseite zu erstellen:

  1. ihr verwendet einen Homepage-Baukasten
  2. ihr beauftragt eine Webdesign-Agentur oder einem Full-Service-Dienstleister
  3. ihr nutzt ein CMS-Systems (Wordpress, Joomla, Drupal, etc.)
  4. ihr programmiert die Webseite selbst oder mit Hilfe eines Webentwicklers „from Scratch“

Webseite mit Homepage-Baukasten erstellen

Homepage-Baukästen bieten vorgefertigte Module und Designs für die meisten Branchen – je nach Baukastenanbieter sind der Funktionsumfang und die angebotenen Designs „von der Stange“ oft durchaus hochwertig. Die Inhalte könnt ihr dann selbst einfügen, dafür braucht es keine Programmierkenntnisse, die meisten Webbaukasten-Systeme sind dabei äußerst bedienerfreundlich konzipiert. Für das Erstellen der Inhalte müsst ihr allerdings durchaus einiges an Zeitaufwand rechnen und solltest zumindest grundlegendes sprachliches Geschick und Wissen mitbringen.

Die besten Webbaukästen für Gründer haben wir euch in unserem Homepage-Baukasten Vergleich gegenübergestellt. Da findet ihr auch Tipps zu den einzelnen Anbietern, Preise und Empfehlungen für euer Projekt.

Webseite erstellen mit einem CMS (WordPress & Co)

Je nach Art und vor allem Menge der Inhalte, die ihr darstellen möchtet, könnt ihr auch auf ein gängiges CMS (Content-Management-System) zurückgreifen. Am bekanntesten und leistungsfähigsten ist hier sicherlich Wordpress, das sich auch in sehr hohem Maß konfigurieren und sogar mit einem (einfachen) Shop-Plugin ausrüsten lässt. Andere bekannte Systeme sind Drupal, Joomla, oder Blogger. Ein Mittelding zwischen Homepage-Baukasten und CMS stellen CMSHub, Shopify, Bitrix oder Squarespace dar.

Für komplexe Webseiten mit sich häufig ändernden Inhalten und mehreren Redakteuren, also Menschen, die die Inhalte der Website erstellen, ist Typo3 häufig eine gute Wahl. Auch Redaxo kann in solchen Fällen eine gute Möglichkeit sein, besonders bei Webseiten mit einem hohen Anteil an News, die von unterschiedlichen Redakteuren erstellt werden sollen.

WordPress, Joomla oder WebFlow? Hier findet ihr unsere Empfehlungen zu den Top 6 der Open source Content-Management-Systeme (CMS) im Vergleich.

Website von Full-Service-Agentur machen lassen

Nahezu gar keinen Aufwand mit der Erstellung der Website (abgesehen von der Planung und den Entscheidungen) habt ihr, wenn ihr einen Webdesign-Anbieter oder eine Full-Service-Agentur beauftragt. Die Webseite wird dann von Profis erstellt, die genau wissen, worauf es ankommt.

Im Fall einer Full-Service-Agentur erhaltet ihr nicht nur Design und technische Programmierung der Webseite, sondern auch die notwendigen SEO-Leistungen und eine grundlegende Planung für das Online-Marketing. Das ist natürlich auch eine Frage des Budgets – schon für eine durchschnittlich komplexe Webseite liegen die Kosten auf jeden Fall im vierstelligen Bereich. Eine gut gestaltete Webseite ist aber auch ihr Geld wert.

From Stratch: Eigene Website individuelle programmieren (lassen)

Man kann die eigene Webseite natürlich von Grund selbst programmieren oder von einem Programmierer erstellen lassen – das bietet eine Menge Freiheit bei der Gestaltung – allerdings sollte dafür ein detailliertes Webseitenkonzept ausgearbeitet werden und man sollte wissen, was man tut. Eine interessante Möglichkeit sind dabei vor allem statische HTML-Seiten mit ihren sehr kurzen Ladezeiten (Ranking-Vorteil!) und ihrer vergleichsweise einfachen Gestaltung. Den Arbeitsaufwand beim Erstellen „from Scratch“ solltet ihr aber keinesfalls unterschätzen, besonders wenn man einige komplexe Anforderungen an die Webseite stellst. Und noch etwas ist wichtig: wie oft wollt ihr eure Webseite aktualisieren? Könnt ihr das dann auch selber machen, wie bei einem CMS, oder müsst ihr dann jedesmal den Programmierer beauftragen? Das kann teuer werden!

Ein Mittelweg zwischen beidem sind Baukasten-Systeme oder CMS, die von Profis nach den eigenen Bedürfnissen individuell angepasst werden. Eine solche Erstellung ist etwas teurer als die Nutzung eines Baukastens zum Selbstgestalten, aber meist immer noch spürbar günstiger als die Leistungen einer Webdesign-Agentur.

Schritt 3: Das SEO-Umfeld der Website prüfen

Bevor ihr euch an die Erstellung der Inhalte macht, solltet ihr euch auf jeden Fall um das SEO-Umfeld kümmern, in dem sich eure Seite bewegt. Sprich: Wofür soll eure Seite gefunden werden? Für welche Suchbegriffe möchtet ihr ganz oben in den Google-Suchergebnisse stehen? Dafür solltet ihr folgendes recherchieren:

  • Welche Keywords (Suchbegriffe) geben potentielle Kunden (möglicherweise) bei der Suche nach euren Produkten bei Google ein?
  • Wie viele Suchanfragen gibt es zu jedem einzelnen Keywords?
  • Wie stark ist die Konkurrenz, wo liegen lohnende Keywords mit entweder hohem Suchvolumen oder schwachem Wettbewerb (am liebsten beides :) ?
  • Könnt ihr eventuell mit Longtails (längeren Such-Kombinationen) punkten?
  • Zu welchen Keywords ranken eure wichtigsten Mitbewerber, wo haben sie Ranking-Schwächen?

Wenn ihr diese Fragen selbst beantworten wollt, braucht ihr in jedem Fall als Minimal-Ausrüstung ein (sehr gutes) Keyword-Tool. Wenn euch die Begriffe oben nur wenig bis gar nichts sagen, solltet ihr besser eine professionelle SEO-Agentur mit der Keyword-Analyse und der Entwicklung von Keyword-Vorgaben beauftragen.

Die Bedeutung von SEO wird vielfach immer noch weit unterschätzt – aber am Ende ist es ausschließlich die Keyword-Analyse, die euch sagt, was ihr tun sollt und was auf eurer Webseite stehen soll. Denn: Die tollste Webseite nützt nichts, wenn sie nicht gefunden wird, weil sie in den Google-Suchergebnissen irgendwo auf Seite 28 auftaucht. Damit bekommt ihr so gut wie keine potenziellen Kunden auf die Seite und die ganze Mühe mit der Seitenerstellung war praktisch umsonst. Und auch wenn ihr Kunden ausschliesslich über Werbeschaltungen/Anzeigen bekommen wollt, lohnt es sich auch dafür, die einzelnen Verkaufsseiten – Landingpages zu optimieren.

Schritt 4: Inhalte eurer Website erstellen

Aus der Keyword-Analyse könnt ihr lernen,

  • welche Inhalte auf eurer Webseite stehen sollten,
  • welche Hauptthemen wichtig sind und
  • welche Keywords & Keyord-Kombinationen ihr verwenden solltet.

Wenn die Keyword-Analyse ergeben hat, dass eine sehr profitable und nur schwach besetzte Nische existiert, müsst ihr eure Inhalte aber auch euer Angebot konsequent und sehr fokussiert auf genau diese Nische ausrichten. Alles was nicht in die Nische passt, fällt hier bestenfalls komplett heraus.

Besonders, wenn man die Webseite selbst gestaltet, ist das oft ein schwieriger Prozess. Meist hat man sich zuvor schon Formulierungen zurechtgelegt, ein paar überzeugende Argumente überlegt – und muss sich dann am Ende fast ausschließlich an vorgegebenen Keywords orientieren.

Auch eure USP (Unique Selling Proposition, also das Alleinstellungsmerkmal) muss sich innerhalb des vorgegebenen Keyword-Rahmens bewegen und darstellen lassen.

Wenn das einmal steht, geht es daran, die einzelnen Texte und Inhalte zu erstellen

Schritt 5: Texte und Seiten gestalten

Wenn ihr die grundlegenden Inhalte formuliert habt, geht es darum, die Inhalte möglichst gut, übersichtlich und vor allem nutzergerecht auf die einzelnen Seiten und Unterseiten zu verteilen. Achtet darauf, keine langen, unübersichtlichen Texte zu produzieren und alles möglichst gut zu gliedern – idealerweise verwendet ihr auf jeder Seite alle Überschriften von H1 (dem Titel) bis H3, um eine übersichtliche Gliederung zu erreichen und dem Besucher ein einfaches „Scannen“ der Inhalte zu ermöglichen. Niemand „liest“ heute mehr Webseiten-Inhalte, sie werden nur noch überflogen.

Versucht auch mit Textauszeichnungen (fett, kursiv), Tabellen und Aufzählungen die Texte so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Bilder sollten den Text auflockern, jedes Bild braucht einen aussagekräftigen Alt-Text. Alle diese Dinge sind am Ende auch wichtige Ranking-Faktoren – das heißt, der Erfolg eurer Webseite in den Suchmaschinen hängt nicht unwesentlich davon ab, wie übersichtlich die Inhalte dargestellt sind.

Über die richtige Gestaltung von Texten oder Inhalten auf Webseiten insgesamt kann man ganze Bücher schreiben (es gibt dazu auch einige gute). Wenn ihr euch mit dem Schreiben überfordert fühlt, solltet ihr auch hier am besten erfahrene Profis (professionelle Texter, Full Service Agentur) beauftragen. Das geht auch über Content-Plattformen wie Content.de (Texte) oder 99designs (Grafiken) oder Pixabay (Bilder). Diese und weitere gute Portale findet ihr in unserer Übersicht:  Freelancer-Auftragsplattformen.

Beachtet bei der Gestaltung der Inhalte auch, dass Websites heutzutage häufiger auf dem Handy oder Tablet angeschaut werden als über einen Monitor.

Schritt 6 zur eigenen Website: Domain und Hosting

Was euch niemand abnimmt, ist die Wahl der richtigen Domain. Bei Unternehmensseiten solltet ihr grundsätzlich auf .de oder .com Domains setzen, andere Domainendungen gelten in der Mehrzahl als „exotisch“ und können Nachteile haben (außer gegebenenfalls .net, aber auch nur als „zweite Wahl“).

Den richtigen Domainnamen finden

Die Wahl des richtigen Domainnamens erfordert ebenfalls ein wenig Zeit – der eigene Firmenname (bei einem bereits bestehenden Geschäft) ist dabei eine gute Möglichkeit, in allen anderen Fällen muss man erst einmal etwas Passendes finden.

Wichtig ist, dass der gewählte Domainname etwas mit dem Hauptgeschäft zu tun hat, idealerweise eines der Hauptkeywords enthält oder ihm zumindest inhaltlich sehr nahe steht. Für den Domainnamen bei gewerblichen Webseiten gelten zudem noch einige weitere wichtige Regeln:

  • möglichst kurz
  • möglichst einprägsam
  • die Zielgruppe ansprechend (nicht etwa: „Comfort Shoes“ bei Senioren über 70)
  • Erwartungen wecken (die man dann auch erfüllt)
  • möglichst auf Bindestriche und Zahlen („shoes24“) verzichten, auch wenn man das immer noch häufig sieht
  • keine Umlaute (auch wenn sie bereits funktionieren)
  • Verwechslungsgefahr mit anderen Seiten ausschließen

Um nachzuprüfen, ob ein Domainname bereits vergeben ist, reicht eine einfache WHOIS-Abfrage. Gegebenenfalls solltet ihr auch die entsprechenden Markeneinträge prüfen und den Domainnamen als Begriff einmal googeln und dir die Ergebnisse genau ansehen.

Wie ihr eine Domain reserviert, zeigen wir euch hier -> Domain kaufen: so gehts | mit praktischer Checkliste.

Hosting planen & wählen

Bei Homepage-Baukästen braucht ihr euch nicht um das Webhosting kümmern, das erledigt der Anbieter für euch (dafür zahlt ihr monatlich einen kleinen Betrag). Bei CMS-Systemen könnt ihr ebenfalls meist auf eine gehostete Variante zurückgreifen. In beiden Fällen solltet ihr aber die Leistung des angebotenen Webhostings prüfen – besonders bei hohem Traffic (Kundenaufkommen) kann ein solches Standard-Hosting durchaus an seine Grenzen kommen. In diesem Fall lohnt sich der Wechsel zu einer selbst gehosteten Variante mit einer entsprechenden Hosting-Performance (dedicated Server oder ähnliche Lösungen).

Auch bei der Full Service Agentur nimmt man euch das gesamte Hosting ab – hier wird aber gewöhnlich darauf geachtet, dass die Seite auf einem Server gehostet wird, der auch die benötigte Leistungsfähigkeit für den erwarteten Traffic aufweist.

Bei Eigenprogrammierungen müsst ihr euch um die Wahl des Hosting-Anbieters komplett selbst kümmern.

Hier haben wir die besten Empfehlungen für Web-Hosting-Anbieter.

Schritt 7 zur Website: Usability und UX testen und optimieren

Wenn alles fertig ist, geht es daran, die Usability und die UX (User Experience) zu testen und zu optimieren. Dabei geht es schlicht darum: Wie gut funktioniert die Seite aus Usersicht – findet man sich gut zurecht und ist die Nutzererfahrung auch positiv. Das meint ebenso das visuelle Erscheinungsbild wie auch die Lesbarkeit. Am besten nutzt ihr euer eigenes Netzwerk und bittet Freunde, Familie und Geschäftspartner um ein Feedback.

Man kann diese Analyse natürlich auch professionalisieren: Es gibt spezialisierte Unternehmen, die eure Website testen und dann auch Verbesserungsvorschläge erarbeiten.

Schritt 8: Rechtliche Dinge eurer Webseite checken!

Längst ist eine Website auch zur Gefahrenquelle im rechtlichen Sinne geworden: Merkwürdige Anwälte aber auch Konkurrenten scannen Seiten nach der Umsetzung von juristisch relevanten Fehler – und das kann teuer werden, habt ihr da nicht richtig aufgepasst habt. Wichtige Regel beim Webseite erstellen: Eine Website muss von Anfang an rechtssicher gestaltet sein.

Zu den rechtlich erforderlichen Dingen bei einer Webseite gehören:

  • das Impressum
  • die AGB
  • Link zur Europäischen Plattform für Online-Streitbeilegung (bei E-Commerce)
  • Vorgaben der DSGVO, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise und Cookie-Opt-in (ePrivacy-Verordnung)
  • gegebenenfalls notwendige Disclaimer, Haftungsablehnung für verlinkte Inhalte
  • Vorschriften zu Produkttexten und Preisangaben
  • vorgeschriebene Angaben zu Widerruf und Rückgaberechten
  • Hinweise auf die geltende Gewährleistungspflicht
  • gegebenenfalls rechtliche Vorgaben für den Online-Handel in einem anderen Land (z. B. bei mehrsprachigen Websites, Kunden in ganz Europa)
  • steuerrechtliche Gegebenheiten und Vorschriften beim Handel außerhalb Deutschlands

Die Vorgaben sind in vielen Fällen in den letzten Jahren sehr kompliziert geworden und mittlerweile ist besonders im E-Commerce eine ganze Reihe von Dingen zu beachten.  Sehr empfehlenswert sind Impressums-Generatoren wie der Impressumsgenerator von erecht24. Am besten lasst ihr euch deshalb von einem Anwalt für Internetrecht umfassend beraten und die Unterlagen prüfen. E-Commerce-Seiten, die sich (auch) in Kunden in anderen Ländern richten, stellen häufig sehr hohe Ansprüche an die Rechtssicherheit.

Fazit

Es gibt eine ganze Reihe von Wegen zur eigenen Website. Je nach Budget aber auch euren Wünschen sind das ein paar einfache Klicks oder aber mehrere Monate strukturierte Arbeit. Und in jedem Falle solltet ihr die Weiterentwicklung der Seite nicht außer Acht lassen.

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